Winter Nothilfe für Familien in Afghanistan -  Visions4Children

Winter Nothilfe für Familien in Afghanistan

Afghanistan
Projektstart: 2021

Spendenstand: 28.519 €

Ziel: 75.000 €

In Afghanistan beginnt der harte Winter und verschärft die katastrophale humanitäre Situation zusätzlich. Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung ist von Hunger bedroht. Spende jetzt, um sie zu unterstützen!

Mit Schrecken haben wir in diesem Jahr die sich zuspitzende Situation in Afghanistan beobachtet, die nun auf eine humanitäre Katastrophe zuläuft.

 

Das Erliegen der Wirtschaft, die anhaltende Dürre und die COVID-Pandemie haben zu einer katastrophalen Versorgungslage geführt – jede dritte Person im Land hungert.

Jetzt beginnt der harte Winter und verschärft die Situation zusätzlich. Jüngste Berichte (IPC durch FAO & WFP) zeigen, dass das Leben, der Lebensunterhalt und der Zugang zu Nahrungsmitteln für 22,8 Millionen Menschen stark bedroht sind. Das ist mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung!

 

Die erwartete humanitäre Katastrophe gefährdet besonders 3,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren. WFP und UNICEF schätzen, dass ohne Maßnahmen circa 1 Million Kinder an schwerer Unterernährung zu sterben drohen.

 

Wie auch schon in den vergangenen Jahren – und diesmal dringlicher denn je – starten wir daher eine Winter Nothilfe Aktion für Afghanistan. Wir werden Familien in Not finanziell oder durch Versorgungspakete unterstützen, je nach ihrem persönlichen Bedarf. Ein Einnahmenüberschuss wird, wie auch schon in den letzten Jahren, in unsere langfristigen Bildungsprojekte in Afghanistan fließen. Zum Schutz der Menschen vor Ort zeigen wir keine Gesichter und teilen keine Namen bestimmter Orte, die Verteilungen kommunizieren wir zeitverzögert.

 

Wir wissen, dass wir mit eurer Unterstützung auch dieses Jahr wieder hunderte Familien erreichen können, um eine Perspektive für die kommenden Wintermonate zu geben.

Jetzt unterstützen!

Unsere Arbeit in Afghanistan

 

In den vergangenen Jahren konnten wir durch unsere humanitären Nothilfen bereits mehr als 35.000 Binnengeflüchtete erreichen. Unser umfangreiches Netzwerk lokaler Partner*innen unterstützt uns dabei, dass Spenden schnellstmöglich und direkt dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Auch in diesem Jahr haben wir eine Aktion für die Notlage in Afghanistan und die Weiterführung unserer Bildungsprojekte durchgeführt. Staatliche Förderungen für die Entwicklungszusammenarbeit sind weiterhin ausgesetzt, weshalb wir umso dringender auf Privatspenden angewiesen sind.

 

In den vergangenen Wochen konnten wir trotz der Herausforderungen in der aktuell schwierigen Lage Wege finden, humanitäre Nothilfen in Afghanistan umzusetzen und die Arbeit auf unseren Baustellen fortzusetzen. Mit der zuspitzenden Situation in diesem Winter sind wir jetzt auf Spenden angewiesen, um die Nothilfen weiter durchführen zu können.

 

Klima und Winter in Afghanistan

 

Afghanistan erholt sich noch immer von der Dürre 2018-2019 und den Überschwemmungen 2019, während das Wetterphänomen La Niña das Land in eine trockene Wintersaison 2020-2021 versetzte (UN OCHA). Der Winter in Afghanistan ist extrem kalt – bis zu minus 30 Grad kann es insbesondere in den Bergregionen werden, ganze Dörfer werden durch Schneestürme von der Außenwelt abgeschnitten und verlieren den Zugang zu Ressourcen oder Gesundheitseinrichtungen.

 

Die Binnengeflüchteten im Land – vertrieben oder geflohen vor den anhaltenden Konflikten und Naturkatastrophen – leben in Camps unter prekären Bedingungen in einfachen Lehmhütten oder Zelten – ohne jeglichen Witterungsschutz.

 

Insbesondere jetzt müssen wir schnell handeln und die Menschen in Not unterstützen!

Unterschreibe unsere Petition!

Nach der Machtübernahme der Taliban hat die Bundesregierung die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit eingefroren und die Evakuierung aus Afghanistan beendet. Jedoch befinden sich Schätzungen zufolge 22,8 Millionen Afghan*innen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – besonders jetzt in humanitärer Not. NGOs in Afghanistan müssen weiterhin unterstützt werden, um ihre Arbeit vor Ort fortsetzen zu können. Unterzeichne jetzt unsere Petition und hilf uns dabei, Druck auf die Regierung aufzubauen!

Jetzt unterschreiben!