Hungerfrei im Ramadan – Lebensmittel für Familien in Not in Afghanistan

Deine Spende ermöglicht Familien in Not sichere Mahlzeiten im Ramadan!

Der Ramadan ist der heiligste Monat des Jahres und gehört zu den fünf Säulen des Islam. Neben dem täglichen Fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gehören auch Wohltätigkeit und Spenden zu den zentralen Pflichten dieser Zeit. Gläubige Muslim*innen werden ermutigt, Menschen in Not zu unterstützen und ihnen Nahrung zu geben – eine Handlung, die als besonders segensreich gilt.

 

Der Fastenmonat Ramadan ist somit eine Zeit des Teilens, der Besinnung und der Solidarität. Während viele Menschen das Fasten gemeinsam mit ihren Familien beenden können, wissen weltweit Millionen nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommt. Besonders in Krisenregionen wie Afghanistan sind viele Familien von extremer finanzieller Armut und Hunger betroffen. Die schweren Schneefälle und Kältetode der letzten Wochen haben die Lage zusätzlich verschärft und deutlich gemacht, wie essentiell Unterstützung für afghanische Haushalte ist, die unter extremer Winterkälte und mangelnder Versorgung leiden.

 

Die Ramadan-Nothilfe 2026 unterstützt etwa 122 afghanische Familien in Not in der Provinz Balkh. Durch die Verteilung von Lebensmittelpaketen können über 850 Menschen den heiligen Monat Ramadan mit Würde und der Sicherheit einer täglichen Mahlzeit verbringen.

ÜBER 17 MILLIONEN MENSCHEN IN AFGHANISTAN HUNGERN

Afghanistan steht vor einer der schwersten Hunger- und Versorgungskrisen weltweit. Schätzungen zufolge sind 42 % der Bevölkerung akut von Ernährungsunsicherheit betroffen, während rund 4,9 Millionen Mütter und Kinder an Mangelernährung leiden. Besonders dramatisch ist die Situation für Kinder: 3,7 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren sind unterernährt, viele davon lebensbedrohlich. Auch Frauen sind stark betroffen – etwa 40 % der Frauen sind unterernährt, was sich direkt auf die Gesundheit ihrer Kinder auswirkt, da Mangelernährung während Schwangerschaft und Stillzeit das Wachstum sowie die Entwicklung von Babys beeinträchtigt.

Insgesamt lebt jede fünfte Person in Afghanistan in Sorge um ihre nächste Mahlzeit. Während des Ramadan verschärft sich diese Notlage für viele Familien, die nicht genügend Nahrung zum Fastenbrechen haben und dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

SOLIDARITÄT ZEIGEN, LEBEN RETTEN

Ein wichtiger Bestandteil des Ramadan ist das Iftar, das gemeinsame Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Familien, Nachbar*innen und Freund*innen kommen zusammen, um das Fasten in Gemeinschaft zu beenden. Für viele ist dies ein Moment der Dankbarkeit, des Zusammenseins und der Hoffnung.

Doch während viele Menschen in Deutschland das Iftar im Kreis ihrer Liebsten genießen können, wissen viele Familien in Afghanistan nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommen soll. Der Ramadan erinnert uns daran, füreinander da zu sein und die Menschen in Not nicht zu vergessen.

Spende jetzt und ermögliche afghanischen Familien in Not sichere Mahlzeiten im Ramadan!

OASE – unsere Partner*innen vor Ort

Unsere langjährigen Partner*innen der lokalen NGO OASE koordinieren die Umsetzung der humanitären Nothilfe in der Provinz Balkh. Die Projektschritte umfassen die Auswahl der Begünstigten, die Beschaffung sowie Verteilung der Pakete und die abschließende Dokumentation. So können wir gemeinsam sicherstellen, dass die Unterstützung gezielt und nachvollziehbar ankommt.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ca. 122 afghanische Familien in Not sicherer durch den heiligen Monat Ramadan kommen. Jede Spende leistet dazu einen wichtigen Beitrag!

Häufig gestellte Fragen:

Wen erreichen wir mit dieser Nothilfe?

Diese Nothilfe richtet sich an die am stärksten gefährdeten Menschen innerhalb der lokalen Gemeinschaft in der Provinz Balkh. Dazu gehören insbesondere Binnenvertriebene, Rückkehrer*innen, frauengeführte Haushalte, Haushalten von älteren Personen und Familien in extremer finanzieller Armut, die während des heiligen Monats Ramadan Hunger leiden und der Winterkälte ausgesetzt sind. Wir planen über 850 Menschen zu erreichen und sie mit Lebensmitteln im Ramadan zu versorgen.

Wie läuft eine humanitäre Nothilfe ab?

Die Umsetzung der humanitären Nothilfe erfolgt grob in vier Phasen:

1. Identifizierung der Begünstigten: In Zusammenarbeit mit lokalen Partner*innen werden Familien in Not ermittelt, die die Pakete dringend benötigen.

2. Beschaffung und Zusammenstellung der Lebensmittelpakete: Die Pakete enthalten Grundnahrungsmittel und warme Decken.

3. Verteilung an die Familien: Die Pakete werden an festgelegten Ausgabestellen oder direkt an die Familien verteilt.

4. Monitoring und Evaluation: Unsere Partner*innen vor Ort dokumentieren die Verteilung und sammeln Feedback, um künftige Aktionen noch gezielter zu gestalten.

Was beinhalten die Hungerfrei-Pakete?

Die Pakete werden an die Bedürfnisse einer siebenköpfigen Familie angepasst und können je nach Verfügbarkeit folgende Lebensmittel und Winterbedarf enthalten: 50 kg Mehl, 28 kg Reis, 10 kg Bohnen, 1 kg Tee, 2 Packungen Datteln (für Ramadan Feierlichkeiten), 7 kg Zucker, 10 l Öl, 3 kg Nudeln, 2 kg Tomatenmark und eine warme Decke.

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